"Schmetterlingseffekte"

Durch diese "verrückte Bildungsbiografie" kann jeder lernen, wie er seine vermeintlichen Schwächen sehr konkret in Stärken umdrehen kann.


Peter Spiegel
Schmetterlingseffekte - Meine verrückte Bildungsbiografie

2013. 190 Seiten. Murmann Verlag

Früher eine eklatante Lese-, Schreib-, Rede- und Kontaktschwäche, bis kurz vor dem Abi eine Dauer-Vier in Deutsch. Heute ein erfolgreicher Autor, Redner, Vordenker und Netzwerker. Das ist Peter Spiegels Bildungsbiografie.

Er erzählt in aller Offenheit seine beeindruckende Wendung vom potenziellen Bildungsversager zum anerkannten Bildungsreformer. Nicht in der Pose des Anklägers, sondern als Bildungsstifter, der sich entschlossen für eine bessere Bildungslandschaft einsetzt.

Peter Spiegel ist überzeugt, dass wir alle lernen können, in uns und auch bei anderen enorme Fähigkeiten zu entdecken und freizusetzen. In Eigeninitiative und Selbstversuchen. Soe wie er selbst sie durchgeführt und die in der Schule erfahrenen Negativurteile widerlegt hat.

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Mit dem Buch "Schmetterlingseffekte" soll an einem autobiografischen Beispiel gezeigt werden, was Alfred Adler als Phänomen der Überkompensation entdeckte. Adler stellte fest, dass ein kleine Minderheit der Menschen sich dafür entscheidet, eigene körperliche oder sonstige Schwächen mit einer Konsequenz loszuwerden, dass daraus ganz besondere Stärken hervorgehen. Peter Spiegel entschied sich als Jugendlicher zu einem lebenslangen Selbstversuch - und überkompensierte dadurch viele seiner Schwächen. Er lieferte damit das Beispiel, dass diese Fähigkeit zur Wendung von Schwächen in Stärken in jedem Menschen vorhanden ist.